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Im Seminar zum ersten Grad wird die grundlegende Praxis des Systems vermittelt: die Selbstbehandlung mit Reiki ebenso wie die Behandlung anderer Personen mit Reiki, sowie auch die Behand­lung von Tieren und Pflanzen. Ein Seminar zum ersten Grad findet meist an einem Wochenende statt, manchmal auch an vier aufeinanderfolgenden Tagen. Dabei lernen die Teilnehmer auch die fünf Reiki-Lebensregeln kennen.

 

Die Reiki-Lebensregeln

Gerade heute, sei nicht ärgerlich.

Gerade heute, sorge dich nicht.

Ehre deine Eltern, Lehrer und die Älteren.

Verdiene dein Brot ehrlich.

Empfinde Dankbarkeit für alles Lebendige.

 

Mit den Lebensregeln, hier in einer Version nach Hawayo Ta­kata, verfügt das Usui-System des Reiki über ein eigenes kleines System von Verhaltensregeln, die auf die spirituelle Entwicklung des Praktizierenden abzielen. Diese Regeln oder Prinzipien, wie man sie auch nennen kann, haben das Ziel, den ernsthaft Prak­tizierenden an die darin vorkommenden Themen heranzuführen und verlässliche Anhaltspunkte für den Umgang mit diesen Themen zu bieten.

Eine weitere ursprünglich-japanisch geprägte Version der Reiki­ Lebensregeln lautet:

Heute,

ärgere dich nicht.

Sorge dich nicht.

Sei dankbar.

Arbeite hart.

Sei freundlich zu den Menschen.

 

Die Lebensregeln waren von Anfang an ein wichtiges Element in der Lehre von Mikao Usui. In der Inschrift des für ihn errichteten Gedenksteins heisst es, er habe seinen Schülern ans Herz gelegt, die Lebensregeln morgens und abends zu rezitieren und im Alltag in die Tat umzusetzen. Wie es heißt, sprach Usui von den Lebensregeln als der „verborgenen Methode, das Glück zu erlangen".

 

Wichtige Seminarinhalte

Ein weiteres Thema im Seminar zum ersten Grad ist die Frage, wie man am besten mit der neu erlangten Fähigkeit, Reiki-Be­handlungen geben zu können, umgeht, z.B. im Familienkreis oder im Freundeskreis. Soll man auf die Menschen zugehen oder empfiehlt sich eine eher abwartende Haltung? Dabei handelt es sich um Fragen, die jeder nur für sich beantworten kann, wobei der Meister den Seminarteilnehmern Unterstützung geben kann. Ein weiteres Thema, über das zumindest kurz gesprochen werden sollte, sind die nach Reiki-Behandlungen manchmal auftreten­den Heilreaktionen. Als Heilreaktion bezeichnet man es, wenn nach einer Behandlung mit einer natürlichen Heilweise ein gesundheitliches Problem für kurze Zeit scheinbar noch schlimmer wird, bevor es gänzlich oder zumindest teilweise überwunden ist. Praktizierende des Usui-Systems des Reiki sollten über das Wesen solcher Heilreaktionen Bescheid wissen, insbesondere wenn sie anfangen, andere Menschen mit Reiki zu behandeln, um diese in ihrem Heilungsprozess angemessen begleiten zu können.

Theoretische Inhalte des Seminars zum ersten Grad sind vor allem die Geschichte des Usui-Systems des Reiki, Erläuterungen zum Wesen der universellen Lebensenergie Reiki sowie rechtliche Aspekte, z.B. des gewerblichen Anbietens von Reiki-Behandlungen.  

Die Einweihungen

Der entscheidende Teil des Seminars zum ersten Grad besteht aus der Einweihung. Das ist ein spirituelles Ritual, bei dessen Durchführung praktische spirituelle Fähigkeiten übertragen werden. Im Rahmen der Einweihungen innerhalb des Usui-Systems des Reiki handelt es sich dabei vor allem um die Fähigkeit, die universelle Lebensenergie Reiki mit den Händeln übermitteln zu können. Die Einweihungsrituale werden vom Reiki-Meister in der Weise vorgenommen, wie er sie von seinem Meister / Lehrer gelernt hat.

Nach Abschluss des 1. Grad-Seminars sind die Kursteilnehmer in der Lage, Reiki in  ihrem  Leben anzuwenden - Handauflegen genügt, und die universelle Lebensenergie fliesst.

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